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Über Produktivität und Selbstorganisation

geschrieben von Ole

Seit meinem letzten Eintrag, dass ich mich wieder an Zeitpläne halten wollte, ist nicht viel passiert. Die Serie zur chemischen Bindung ist auch noch nicht abgeschlossen und dass ist mir auch ziemlich peinlich.
Ich will all denen, die mich noch nicht aus dem Feedreader gekickt haben, dennoch einen kurzen Zwischenstand geben.
Die Aufbereitung von Papern oder auch nur Pressemitteilungen zu einem Artikel, wie ich ihn veröffentlichen will kostet enorm viel Zeit. Mich packt immer mal wieder die Motivation und ich fange an zu schreiben, bekomme meine Artikel aber nicht fertig geschrieben.
Meistens steht dann auch gleich wieder etwas anderes an, oder ich werde einfach andersweitig abgelenkt.
Dass es so schwer ist den Fokus zu behalten, ist für mich gerade auch eine neue Erfahrung. Denn bis zu Beginn dieses Jahres konnte ich mich immer ganz gut auf eine einzige Sache konzentrieren und die bis zum Ende bringen.

Was hat sich also geändert in den letzten Monaten?
Zum einen habe ich im Oktober das Masterstudium begonnen und das verlangt einem doch einiges mehr ab, als noch das Bachelorstudium. Nun hatte ich von Oktober bis Ende Januar/Februar eigentlich noch keine Probleme. Dann kam die Klausurenphase und ich schätze mal ganz unwissenschaftlich, dass danach meine “Batterien” leer waren.
Es gab auch keine Zeit zwischen den Semestern in denen man die Batterien wieder hätte aufladen können.
Zur Zeit bin ich irgendwie dabei das Leben in den Griff zu bekommen und das sollte ich zügig schaffen, da die nächste Klausurenphase unweigerlich näher kommt.
Ich möchte das Blog aber nicht vernachlässigen, weil es eigentlich dazu gedacht war, mir einen Motivationsschub zu geben.
Jedoch kann ich gerade keine Zeit für die Aufbereitung von wissenschaftlichen Themen finden bzw. effektiv nutzen.

Die letzten Wochen habe ich mich intensiver mit allem was man so zum Thema Produktivität und “Selbstoptimierung” finden kann beschäftigt. Nun gibt es in diesem Bereich leider viel Quacksalberei und eigentlich erzählt einem jeder etwas anderes. Der eine lobt To-Do-Listen, der nächste verachtet sie…

Was ich eigentlich sagen möchte:
Ich werde anstelle von Artikeln zur Chemie in der nächsten Zeit hier im Blog hin und wieder Artikel zum Thema Produktivität und Selbstorganisation posten. Das werden keine Ratgeberartikel sein, sondern vielmehr Erfahrungsberichte zu verschiedenen Techniken.
Was mir also hilft oder auch nicht hilft. Mir ist klar, dass jeder für sich die eigenen Werkzeuge finden muss, aber da ich auch die Methoden beschreiben will, die mir persönlich gar nicht geholfen haben solltet ihr hier im Laufe der Zeit einen guten Querschnitt über meine Erfahrung mit Methoden zur Produktivitätssteigerung finden können.
Das langfristige Ziel ist natürlich eine Routine zu entwickeln, mit der ich zuverlässig einmal pro Woche einen Artikel über Chemie veröffentlichen kann. Aber vorher muss ich noch andere Bereiche meines Lebens organisiert bekommen.

Große Versprechungen, kann ich diesen gerecht werden?
Das hoffe ich doch, denn das ist Teil einer neu adaptierten Methode. Zudem muss ich für diese Artikel nicht unbedingt am Schreibtisch sitzen, sondern kann mir wenigstens über Inhalt und Struktur jederzeit Gedanken machen. Denn das meiste basiert ja auf meinen Erfahrungen und nicht auf Ergebnissen anderer.

Mir ist klar, dass ihr, die das gerade lest, hier News aus dem Feld der Chemie lesen wollt und dieses Blog jetzt kurzzeitig eine andere Richtung einschlägt. Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn ihr mich aus dem Reader kickt, ich würde es vermutlich auch nicht anders machen. Sollte euch der Ansatz aber sympathisch sein, vielleicht habt ihr sogar selbst Probleme eure Aufgaben zügig und konzentriert zu erledigen, freue ich mich natürlich wenn ihr hier weiterhin reinschaut.

Beitragsbild: (c) Death To The Stock Photo

About the author

Ole

1 Kommentar

  • Ich bleibe bei meiner Aussage vom letzten Mal.

    Lieber ein Leben und ab und zu ein höherwertiger Artikel als kein Leben, kurzzeitig viele schlappe Artikel und dann gar keine mehr.

    Wenn Du heute in einem Jahr z. B. 6 tolle Artikel geschrieben hast und Du in zwei Jahren immer noch ab und zu schreibst, ist das ein prima Ergebnis.

    In meiner Bloglist bleibst Du drin.

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